
Kalte Böden und windige Ecken sorgen nicht nur dafür, dass ein Haus kalt wirkt – sie untergraben auch den Komfort. Wenn der Winter hereinbricht, erwärmt die herkömmliche Heizung zwar die Luft, aber nicht den Menschen selbst. Deshalb kann man sich müde und angespannt fühlen, auch wenn der Thermostat einen normalen Wert anzeigt.
Ein Heizer, der spezifische Infrarotwellen abgibt, verändert das Wohlbefinden im Raum. Er wärmt Menschen und Oberflächen direkt – genauso wie die Sonne die Haut an kalten Tagen wärmt.
Was technisch wichtig ist:
Infrarotwärme ist nicht universell einsetzbar. Wir verwenden dabei mittelwelliges Infrarot – eine Wellenlänge, die tiefer in die Materie eindringt, gleichzeitig aber sanfter für Augen und Haut ist. Der Kern des Heizers besteht aus Kohlefasermaterial, das in einem Quarztuben untergebracht ist. Dadurch wird eine schnelle Erwärmung sowie eine konstante Wärmestrahlung gewährleistet. In der Praxis spürt man die Wärme bereits nach Sekunden, nicht erst nach Minuten. Zudem bleibt die Wärme im ganzen Raum gleichmäßig verteilt.
Warum das zu Hause funktioniert:
Zu Hause kann man den Unterschied deutlich spüren. Die Strahlungswärme fördert die Durchblutung und hilft den Muskeln, sich zu entspannen. Dadurch kann die Steifheit, die an kalten Morgen auftritt, verringert werden. Da die Wärme zunächst Menschen und Möbel erreicht, kann man den Heizer bei niedrigerer Leistung betreiben – und trotzdem ein angenehmes Wohlbefinden haben. Das bedeutet in der Regel einen geringeren Energieverbrauch im Vergleich zu Systemen, die nur Luft erwärmen. Das Ergebnis ist ein Raum, der wirklich komfortabel wirkt – und genau dieses Gefühl der Entspannung macht die Winternächte zum Erlebnis.
Worauf man achten sollte:
Infrarotwärme ist richtungsgebunden – daher ist die Platzierung wichtig. Richten Sie den Heizer dorthin, wo Sie sitzen, schlafen oder arbeiten. Für größere Räume sollten Sie zusätzlich einen zweiten Heizer verwenden. Halten Sie den Heizer außerdem mindestens drei Fuß von brennbaren Materialien entfernt und verwenden Sie ausschließlich Steckdosen, die für die jeweilige Leistung geeignet sind. Wenn Sie einen offenen oder windigen Raum beheizen müssen, kombinieren Sie den Infrarotheizer mit einem kleinen Lüfter, um die Wärme gleichmäßiger zu verteilen.